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Salon der Erzherzoginnen Porträts

Grand & Imperial Tour

Mit seiner Ausstattung im Stil des Neorokokos und ehemals dem Appartement Elisabeths zugeordnet, wird in diesem Salon heute die berühmte Serie der Porträtgemälde der Töchter Maria Theresias präsentiert. Daher ist dieser Raum auch als „Kinderzimmer“ bekannt.

Die Reihe der Porträts der Töchter Maria Theresias führt uns nun ins 18. Jahrhundert und damit weiter zurück in die Geschichte des Schlosses.

Maria Theresia, deren Porträt in der Mitte des Raumes auf einer Staffelei aufgestellt ist, war die Ur-Urgroßmutter von Kaiser Franz Joseph und regierte von 1740 bis 1780. Sie war Mutter von sechzehn Kindern – sie schenkte elf Töchtern und fünf Söhnen das Leben.

Maria Theresia setzte ihre reiche Kinderschar für politische Zwecke ein, sodass die Monarchin als „Schwiegermutter Europas“ in die Geschichte einging. Die meisten Kinder wurden bereits im Jugendalter aus dynastischen Gründen verheiratet, oft auch gegen deren Willen. Anlässlich der bevorstehenden Hochzeit einer ihrer Töchter, Maria Josepha, schrieb sie:

„Ich betrachte die arme Josepha als ein Opfer der Politik. Wenn sie übrigens nur ihre Pflichten gegen Gott und Ihren Gatten erfüllt und für ihr Seelenheil sorgt, dann würde ich zufrieden sein, selbst wenn sie unglücklich würde.“

Zu sehen sind die Porträts von sechs der Töchter; Marie Antoinette, die international bekannteste Tochter Maria Theresias, fehlt in dieser Serie. Die spätere Königin von Frankreich war das vorletzte der sechzehn Kinder und einfach noch zu jung, als die Porträtserie ihrer älteren Schwestern angefertigt wurde.

Das Badezimmer, das durch die kleine geöffnete Türe rechts vom Kamin einsehbar ist, wurde erst für die letzte österreichische Kaiserin Zita eingebaut, als 1917 mit der Renovierung des Appartements begonnen wurde. Die Umbauarbeiten waren noch nicht fertiggestellt, als im November 1918 die Monarchie zu Ende ging. Das letzte Kaiserpaar hat diese Räume niemals bewohnt.

Marie Antoinette Zimmer
Frühstückskabinett

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