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Vieux-Laque-Zimmer

Das Vieux-Laque-Zimmer

Das Vieux-Laque-Zimmer war das Arbeitszimmer (Retirade) Franz I. Stephans. Nach seinem plötzlichen Tod 1765 wurde es im Auftrag Maria Theresias als Gedächtnisraum umgestaltet.

Die kostbare wie auch kostspielige Ausstattung mit schwarzen Lacktafeln, die aus der kaiserlichen Manufaktur in Peking stammen und in die Nussholzvertäfelung eingesetzt wurden, geht wahrscheinlich auf einen Entwurf des Architekten Isidor Canevale zurück.
Ursprünglich als Paravents für den europäischen Markt gefertigt, wurden die Lacktafeln zerschnitten und in die Nussholzvertäfelung eingesetzt. In der Linienführung des Rahmendekors kündigt sich bereits der Übergang vom Rokoko zum Frühklassizismus an.

Für diese Ausstattung gab Maria Theresia  auch mehrere Portraits in Auftrag: Das posthum angefertigte Gemälde ihres Gemahls von Pompeo Batoni, datiert 1769, ein weiteres von Battoni, das die Söhne Joseph und Leopold in Rom zeigen sowie das von Anton von Maron, auf dem Maria Ludovika, die Gemahlin Leopolds, mit drei ihrer Kinder dargestellt ist.  

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