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Porzellanzimmer

Das Porzellanzimmer

Das sogenannte Porzellanzimmer erhielt als Arbeitszimmer Maria Theresias um 1763 seine noch heute bestehende Ausstattung. Als typisch chinoise Ausstattung sollten die gefassten Holzvertäfelungen wie auch das blau-weiß bemalte holzgeschnitzte Rahmenwerk Porzellan imitieren, das im 18. Jahrhundert überaus begehrt war.

In der Holzvertäfelung integriert befinden sich 213 zierlich gerahmte blaue Gouachen, die nach Vorlagen der französischen Künstler François Boucher und Jean Pillement von den Kindern des Kaiserpaares Franz I. von Lothringen und Maria Theresia ausgeführt wurden.

Im Zuge der Restaurierung im Jahr 2013 wurden die Oberflächen der Holzvertäfelungen und der Schnitzdekorationen gereinigt, um den porzellanartigen Eindruck des Raumensembles in seiner originalen Qualität wieder herzustellen. 

Die Blaugouchen, bislang irrtümlich als Tuschzeichnungen bezeichnet, wurden aus konservatorischen Gründen vorerst nicht restauriert, sondern einem längerfristigen Monitoring unterzogen. Es soll ein schonendes Verfahren entwickelt werden, um in der Folge die starken Verbräunungen der Kunstwerke gezielt behandeln zu können.

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