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Das Millionenzimmer

Das Millionenzimmer

Das sogenannte Millionenzimmer erhielt seinen Namen aufgrund der Wandvertäfelung aus einer kostbaren exotischen Palisanderholzart, die „Feketin“ oder auch „Vicatin“ genannt wurde.

Das Feketinzimmer diente Maria Theresia als privates Empfangszimmer, das beim Umbau zum Sommerschloss ursprünglich als kleines Spiegelzimmer ausgestattet war.
Diese Ausstattung musste um 1763/1765 der heute noch existierenden Ausstattung mit der kostbaren Holzvertäfelung und der reichen Gliederung mit einem üppigen Rahmenwerk aus Rocaillen weichen.

In die Edelholzvertäfelung mit ihrer in sich strukturierten Holzoberfläche von hervorragender ästhetischer Qualität sind sechzig Collagen aus indo-persischen Miniaturen aus dem 17. Jahrhundert in kartuschenförmigen Rahmen eingelassen, Es ist quellenmäßig nicht belegbar, dass die Collagen von den Kindern Maria Theresias und Franz I. angefertigt wurden.

Korrespondierend zu den Collagen sind auch in der Deckenzone kartuschenförmige Bilder mit mogulähnlichen Genreszenen, teilweise in Freskotechnik oder auf kaschiertem Pergament, ausgeführt.

Weiterführende interessante Literatur:

  • Koch, Ebba. The „Moghuleries“ of the Millionenzimmer, Schönbrunn Palace, Vienna. In: Arts of Mughal India. Studies in Honour of Robert Skelton. London 2004


Miniaturenkabinett

Das Millionenzimmer gewährt einen Einblick in das Miniaturenkabinett. Es ist mit einer Vielzahl von kleinen und zum Teil signierten Bildern, Aquarellen und Gouachen, ausgestattet, die von den Kindern und Franz I. Stephan, dem Gemahl Maria Theresias stammen. Der Frühstückstisch ist mit Porzellan aus dem 19. Jahrhundert gedeckt und gehört zu den Beständen der ehemaligen Hoftafel- und Silberkammer.

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