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Das Kinderzimmer

Das Kinderzimmer

Als typischer Salon des Neorokoko und ehemals dem Appartement Elisabeths zugeordnet, bietet das Kinderzimmer heute die Kulisse für die Präsentation der berühmten Porträtgemälde der Töchter Maria Theresias.

Diese museale Präsentation seit den 1960er Jahren bewirkte in der Folge die Bezeichnung des Raumes als Kinderzimmer.  Das Portrait auf der Staffelei zeigt Maria Theresia in Witwentracht. Sie wurde 1717 als Tochter des Kaisers Karl VI. geboren und verliebte sich bereits im Backfischalter in Franz Stephan von Lothringen, den sie schließlich 1736 heiratete. Sie gebar sechzehn Kinder, von denen zehn das Erwachsenenalter erreichten, darunter elf Töchter und fünf Söhne.  Die zahlreichen Kinder ermöglichten Maria Theresia unter anderem eine ausgeklügte Heiratspolitik, die Töchter wurden mit einer einzigen Ausnahme aus politischer Raison verheiratet. Lediglich Marie Christine durfte den Mann ihres Herzens, den Herzog von Sachsen-Teschen, heiraten.  

Das Kinderzimmer gewährt den Einblick in ein Badezimmer, das 1917 für die letzte Kaiserin Österreichs, Zita von Bourbon Parma, installiert wurde.

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