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Schreibzimmer und Salon Franz Karls


Schreibzimmer Franz Karl Ansicht mit Familienporträt (c) SKB Foto: Alexander Eugen Koller

Schreibzimmer und Salon Franz Karls

Dieser Raum sowie der angrenzende Salon wurden von 1835 bis 1878 von Erzherzog Franz Karl dem Vater Kaiser Franz Josephs, bewohnt. Danach erhielten sie eine Neugestaltung im typischen Weiß-Gold-Rot-Akkord des Wiener Hofes mit einer Weißgold-Vertäfelung und Wandbespannungen mit rotem Hofdamast. Sie dienten bis zum Ende der Monarchie als Repräsentationsräume.

Die Gemälde im ehemaligen Schreibzimmer bringen uns ein letztes Mal in die Zeit Maria Theresias zurück. Das berühmte Familienportrait von Martin van Meytens und seiner Werkstatt zeigt Kaiser Franz Stephan, Maria Theresia und elf ihrer insgesamt sechzehn Kinder auf der Schönbrunner Schlossterrasse.

Zur weiteren Gemäldeausstattung gehören Elisabeth Christine, die Mutter Maria Theresias, ihre Schwester Maria Anna und deren Gemahl Alexander von Lothringen, der auch der Bruder Franz I. Stephans war, sowie die Gräfin Fuchs, die Erzieherin Maria Theresias.

Die ausgestellten Aquarelle und Gouachen - darunter die berühmte „Nikolobescherung“ und „Joseph am Wochenbett“ - gehören zum 
künstlerischen Œuvre der Kinder und Schwiegerkinder Maria Theresias; es sind vornehmlich Werke Marie Christines, der künstlerisch talentiertesten Tochter.

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