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Wüstenhaus © Tiergarten Schönbrunn Foto: Daniel Zupanc

Wüstenhaus

Als Kaiser Franz Joseph I. den Auftrag gab, ein Überwinterungshaus nach Entwürfen des Architekten Alfons Custodis zu bauen, hatte er ausschließlich das Wohl seiner riesigen, botanisch sehr wertvollen „Neuholländersammlung“ - vorwiegend Pflanzen aus Australien und Südafrika – im Sinne.

Glashaus im Stil der Jahrhundertwende
Das 1904 fertiggestellte Glashaus im Stile der Jahrhundertwende, dessen Eisenkonstruktion bereits Formen des Jugendstils aufweist, entsprach daher mit seiner gemauerten Rückwand nach Norden, der Glasfront nach Süden und der Einfachverglasung perfekt den Anforderungen der nicht winterharten und schwierig zu pflegenden Pflanzen.

Öffentliche Präsentation der Sukkulentensammlung
Knapp hundert Jahre später, anlässlich der notwendigen baulichen Generalsanierung des Hauses, fiel die Entscheidung hier künftig die schönsten und wertvollsten Exemplare der bisher nicht öffentlich zugänglichen Sukkulentensammlung (Kakteen und andere wasserspeichernde, trockenresistente Pflanzen ) dem interessierten Publikum zu zeigen. Um die Ausstellung so interessant und vielfältig als möglich zu gestalten, werden drei verschiedene Trockenlebensräume (Madagaskar, Wüsten der Alten und Neuen Welt) mit einer Auswahl in ihnen beheimateter Pflanzen und Tiere gezeigt. Über den Erlebnischarakter hinaus soll diese Ausstellung die höchst interessanten und vielfältigen Überlebensstrategien der Bewohner dieser schwierigen Lebensräume ober- und unterirdisch zeigen.

Mehr Informationen über das Wüstenhaus (Öffnungszeiten, Eintrittspreise usw.) finden Sie auf der Website des Tiergarten Schönbrunn.

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