Zum Inhalt


Palmenhausgarten


Palmenhausgarten (c) SKB Foto: Alexander Eugen Koller

Palmenhausgarten und Botanischer Garten

1753 kaufte der naturwissenschaftlich interessierte Kaiser Franz I. Stephan, der Gemahl Maria Theresias, von der Gemeinde Hietzing ein mit Hecken bewachsenes und ganz vernachlässigtes Feld. Auf dem ließ er den "Holländisch-botanischen Garten" anlegen.

Blumen-, Gemüse- & Obstbaumgarten
Der Garten, der sich auf dem heutigen Areal des Großen Palmenhauses befand, war geometrisch angelegt und in drei Teile gegliedert. Jeder Teil bestand aus vier Quartieren mit einem Brunnen in der Mitte. Der nördliche Teil diente als Blumengarten, der mittlere als Gemüsegarten, in dem auch Spalierobst gezogen wurde, und der südliche als Obstbaumgarten.  An der Nordseite wurde ein großes Gewächshaus errichtet.

Erweiterung des Areals
Unter Kaiser Joseph II. und Kaiser Franz II./I. wurde der "Holländisch-Botanische Garten" durch den Ankauf neuer Grundstücke erweitert. In diesem neuerworbenen Gartenteil wurden weitere neue Gewächshäuser errichtet sowie ein sogenanntes "Arboretum", ein zu Studienzwecken angelegter Baumgarten. Es bestand aus exotischen amerikanischen Bäumen, die in gleichmäßigen Reihen
auf Sandboden standen und mit Täfelchen beschriftet waren. Aus dieser Zeit stammen zum Beispiel noch die  vier mächtigen Platanen in der Nähe es ehemaligen, von Kaiser Franz II./I. errichteten "Großen Palmenhauses" (heute Orangerie). Ein Verzeichnis des gesamten Pflanzenbestandes des "Holländisch-Botanischen Gartens" aus dem Jahre 1799 umfasste 4000 Pflanzen in nahezu 800 Gattungen.

Umwandlung in Landschaftsgarten
Ab dem Jahre 1828 wurde der erweiterte Teil des Holländisch-botanischen Gartens zu einem Landschaftsgarten umgewandelt und nach englischem Vorbild auch "Hofpflanzengarten" genannt.

Mehr Informationen

Zur Hauptnavigation

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet.