Zum Inhalt
Irrgarten mit Schloß Schönbrunn (c) © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H, Fotograf: Julius Silver

Irrgarten

Der Irrgarten wurde um 1720 angelegt und bestand ursprünglich aus vier Quadranten mit einem zentralen, vermutlich erhöhten Pavillon. Es handelte sich um einen Wandelgang zwischen hohen und schmalen Hecken, ohne Sackgassen und Verirrungen, der zum „Lustwandeln“ einladen sollte.

Irrgarten-Ticket jetzt buchen

Heute nach historischem Vorbild mit kraftspendenen Steinen zu sehen
Bis 1892 wurde der Irrgarten allerdings schrittweise aufgelöst. Erst im Jahre 1999 wurde der neue Irrgarten auf einer Gesamtfläche von 1.715 m², - nach historischem Vorbild mit Eibenhecken - wiedereröffnet. Im Zentrum befindet sich neuerlich eine Aussichtsplattform und zusätzlich wurden zwei kraftspendende Harmoniesteine aufgestellt.


Das Labyrinth
Das nach historischen Plänen wieder hergestellte Labyrinth lädt zum Entdecken ein. Auf einer Gesamtfläche von 2.700 m² gibt es Spiele für Groß und Klein: Es gibt unterschiedliche Labyrinthformen mit den Fingern zu ertasten oder einfache Hüpfaufgaben zu bewältigen. Ein Riesenkaleidoskop erheitert mit seinen verschiedenen Verzerrungen;
sportliche BesucherInnen können eine Kletterstange erklimmen und die Glocke an der Spitze läuten. 

Als geistige Herausforderung dient ein Mathematikrätsel: Zahlen auf den Steinplatten
verraten die Anzahl der Schritte, die gegangen werden dürfen. Am Ende sollte man genau in die Mitte des Spieles gelangen. Aber auch schwierigere Varianten gilt es auszuprobieren! 
Das Labyrinth ist ein spielerischer Ort der Entspannung und ein Spaß für Besucher jeden Alters.


Der Labyrinthikon Spielplatz
Als weiteres Highlight ist das vom Spielplatz-Experten Günter Beltzig geplante Labyrinthikon zu erwähnen: ein Spielplatz zum Experimentieren und Herumtollen für alle Generationen.


Interessante Literatur:

  • Eid, Klaus. Labyrinthe und Irrgärten. Suchen und Finden. München 2004
  • Candolini, Gernot. Das geheimnisvolle Labyrinth. Mythos und Geschichte eines Menschheitssymbols. München 2008
Zur Hauptnavigation

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet.