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Porzellanzimmer

Porzellanzimmer
Porzellanzimmer

Das Porzellanzimmer diente Maria Theresia als Spiel- und Arbeitszimmer. Das blau-weiß bemalte, holzgeschnitzte Rahmenwerk, das Porzellan imitiert, überzieht den gesamten Raum bis zur Decke. Die Entwürfe zur Dekoration der Wände stammen vermutlich von Maria Theresias Schwiegertochter Isabella von Parma, der ersten Gemahlin Kaiser Josephs II. Die 213 blauen Tuschzeichnungen, die in das Rahmenwerk eingefügt sind, stammen von Kaiser Franz I. Stephan und einigen seiner Kinder und wurden nach Vorlagen von Boucher und Pillemont ausgeführt.

Somit gehört das Porzellanzimmer zu jenen Räumen, an deren Ausstattung die kaiserliche Familie persönlich mitarbeitete und damit der kaiserlichen Residenz bis heute eine intime und private Note gibt.

 

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