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Schloß Schönbrunn: 2,7 Millionen Eintritte im Jahr 2011

Tourismusminister Mitterlehner zieht positive Bilanz: Mehr Besucher denn je in Österreichs Touristenattraktion Nummer Eins – Schönbrunner Schlossgesellschaft geht ins zwanzigste Jahr ihres Bestehens

Wien. „2011 war das bislang besucherstärkste Jahr für Schloß Schönbrunn“, zieht Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner als Eigentümervertreter in der  Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) eine positive Bilanz:  2,7 Millionen Eintritte in das Schloss und die Angebote im Areal konnten verbucht werden. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Rein nach Köpfen gezählt – also ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten der Besucher – lag die Steigerung bei zwei Prozent. "Die Schönbrunn-Zahlen untermauern, dass wir mit dem in der Tourismusstrategie verankerten Schwerpunkt "Städte und Kultur" den Trend bei Reisemotiven gut getroffen haben. Unser historisches und kulturelles Erbe zählt zu den wertvollsten Schätzen Österreichs. Durch laufende und neue Investitionen bauen wir die entsprechenden Angebote weiter aus" so Mitterlehner.  

Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer in der Wiener Hofburg verzeichneten im Jahr 2011 weitere 627.000 Gäste. In diesen ebenfalls von der SKB betriebenen Kulturattraktionen konnte der Besucherrekord von 2010 – in diesem Jahr wurden Besucherzuwächse von beträchtlichen zehn Prozent erzielt – nicht nochmals übertroffen werden. Die Zahlen gingen nun um drei Prozent zurück. 

Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr nach ersten Berechnungen bei 35,7 Millionen Euro. Davon stammen rund 23 Millionen Euro aus Eintrittseinnahmen, weitere rund 8 Millionen Euro aus Shopeinnahmen. Insgesamt sind die Erlöse um 6 Prozent höher als im Vorjahr. Somit war 2011 auch das wirtschaftlich bis dato erfolgreichste Jahr für die Schönbrunner Schlossgesellschaft.   

In den 20 Jahren seit der Ausgliederung von Schloß Schönbrunn aus der staatlichen Verwaltung im Jahr 1992 werden sämtliche Investitionen zur Erhaltung und Attraktivierung der anvertrauten Kulturdenkmäler aus eigener Kraft geschafft. Schönbrunn ist zu einem sich selbst erhaltenden Kulturgut und zu einem einnahmenseitigen Faktor im Staatsbudget geworden. Über 27 Millionen Euro an Steuern sowie Zahlungen für Fruchtgenuss und Pacht wurden bislang an den Bund abgeführt.

Auch 2011 wurden wieder hohe Bauaufwendungen getätigt. Rund 9,5 Millionen Euro flossen in Restaurier- und Erhaltungsarbeiten sowie in das Schaffen neuer Angebote und Besucherservices. Im Zentrum stand dabei die historisch-authentische Restaurierung der Großen Galerie, des größten Prunkraums im Schloss. Dieses Mammut-Projekt wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Weiters wurde mit den Bauarbeiten für ein neues Besucherzentrum begonnen. Dieses Vorhaben, das ein besseres Management der zu empfangenden Besuchermengen ermöglicht, bildet den Schwerpunkt des Investitionsprogramms für 2012 und wird voraussichtlich ab Herbst in Betrieb genommen werden. 

„Nur durch den laufenden Ausbau der Angebote ist es möglich, heute mehr als doppelt so viele Besucher zu empfangen wie bei unserem Start vor beinahe 20 Jahren“, so Schönbrunn-Geschäftsführer Franz Sattlecker. 
Weitere zentrale Projekte für 2012 sind die Sanierung des Palmenhauses bei laufendem Betrieb sowie die Restaurierung des Millionenzimmers im Schloss. 

20.1.2012

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